Gestern habe ich so eine Stehenbleiberin fast die Bahnhofstreppe runtergestossen.
Es ist einfach eine denkbar schlechte Idee, im Stechschritt und im Sog der Mitpendler auf eine Treppe zuzustechschreiten, um dann auf dem obersten Treppenabsatz abrupt anzuhalten.
Zum Glück bin ich mit ABS-Schuhen unterwegs und konnte das Hindernis unfallfrei umgehen.
In dieselbe Kategorie gehören Leute, die nicht gleichzeitig Telefonieren und Gehen können. Komischerweise sind das meistens Frauen. Das sind doch die mit dem Multitasking, oder? Ein Schwall von Pendlern entleert sich aus dem Bahnwagen und schreitet schnellen Schrittes auf die Unterführungen zu. Da klingelt ein Telefon, die Dame kann gerade noch gehend das Handy aus der Tasche kramen, sobald aber auf das Display geschaut wird: VOLLSTOPP…”Volltrottel” sag ich da nur.
Bei den Herren sinds eher Zigaretten. Da muss der arme, zum 20 Minuten währenden Nichtraucher verdammte Bahnpassagier, unmittelbar nach dem Aussteigen seine Lungen refillen. Die klugen entzünden den Glimmstengel während dem Aussteigen, da geht es sowieso langsam zu und her. Da ich ebenfalls aussteige, ist mir der eintretende Rauch in das Abteil wurscht. “Ich bin ja weg”. Weniger clevere Paffer zünden die Zigis auf gleicher Höhe der Telefoniererinnen an. Und da die Flamme keinen Windstoss verträgt: STOPP, Karambolage.
Als Fortsetzung könnte ich eigentlich mal über die Diagonalläufer in Bahnhofshallen schreiben…